Philographies - Der Edelanarchist (1992) |
Philographies |

| Seht Ihr, wer hier vor Euch ist? Könnt Ihr wirklich ihn erkennen? Es ist der Edelanarchist, um den so manche flennen. |
Furcht ist es, was uns diktiert, bloss ja regelrecht zu wachen. Gesellschaft uns sonst isoliert, nichts zu ändern und zu machen. |
Lässt man's Ego karg verwesen, bemüht sich liebevoll um Einheit, hilft man allen Lebewesen, hat man sich vom Joch befreit. |
| Vor nahezu 2000 Jahren, sich der Christ zu uns gesellt. Damit wir mehr von ihm erfahren, er zum Vorbild sich gestellt. |
Doch starkes Herz mahnt den Gesetzen, so reine Liebe wirkt als Führer. Will man also eifrig ketzen, macht man sich zum Aufwärtsrührer. |
Weder zögern oder zaudern, Leute, das Geheimnis liegt ganz offen. Wer bereit ist gleichwohl heute, sich vom Dasein mehr zu hoffen. |
| Verständlich bleibt's nur menschhaft klein, was sich da zum Ausdruck reicht. Des göttlich Willen leiblich Schein, erklären wir stets oberseicht. |
Natürlich geht's, ohn all Gewalt, bricht die Macht der Pharisäer. Gibt man echtem Mensch Gestalt, ist man seinem Ziel schon näher. |
Nehmt frei an, das Opfer Jesu, ohne Scheu und Vorbehalt. Weg vom Ich und hin zum Du, Erleuchtung kommt dann wie geballt. |
| Nicht das Äussre ist zu suchen, nicht die Puppe zu verehrn. Nicht mal mit Obladenkuchen, solln wir Innerm uns verwehrn. |
Drum seid mutig unverzagt: Glaube, Hoffnung, Zuversicht. Beschützt ist gütig, wer es wagt, zu finden sich im Wahrheitslicht. |
Wem's jetzt gelingt, der Seele Ketten, bald zu sprengen vor der Wendung, den wird Gott bestimmt erretten, mit der Engelsbotschaft Sendung. |