Philographies - Sophie o'Phil (1992) |
Philographies |

| Hallo, man hat mir aufgetragen, Ihnen hier was vorzusagen. Sie wollen wissen, wer ich bin? Der Geisteskräfte klarer Sinn. Schon seit dem alten Griechenland, bin ich, Sophie o'Phil, bekannt. Ja, ja, die hiesige Kultur, hat Tradition an langer Schnur. Mauren, Kelten und Hebräer, Ägypter, wie auch Ptolemäer. D'Scholastika der Ritterzeit, führt zum Theologenstreit. Wissenschaft der Renaissance, Blaise Pascal, Descartes-Alliance. Newton, Kant und vieler mehr, bilden sie beinah ein Heer. Brachten nah der Ratio Wesen, später dann Marxismusspesen. |
Revolutio und den Hegel, gegensätzlich stieg der Pegel. Phanteisten, Spinoza. Herrlich die Romantika. Lessing, Leibnitz und auch Goethe, Sternenhimmel, Morgenröte. Nietzsche muss man resümieren, Sartre kämpft ums Existieren. Unser Denken mathematisch, extrahiert und sehr emphatisch. Mal exakt und mal verschwommen, ist die Glut nun fast verglommen. Deshalb suchte man gar schnell, back to future, spirituell. Esoterik und Neuf Âge, trieben mich schon fast zur Rage. Dennoch bin ich voller Liebe, für der Philosophen Triebe. |
Immense Werke ausgeklügelt, unser Dasein sie beflügelt. Doch was kommt als Nächstes dran? Bleibt's mal wieder bei dem Mann? Oder wird's mir jetzt gelingen, weiblich Sphäre anzuklingen? Zum Glück nun gleichfalls Schwestermusen, mit aufgeweckten Leuten schmusen. Ihnen in ihr Herz reinzünden, damit sie neues Denken gründen. Und wie alles gute Leben, muss es nach dem Ausdruck streben. Kreative Bilderwelten, werden fortan etwas gelten. Formt man sie nicht nur abstrakt, sondern künstlerisch verpackt. Wie wohl zu schaffen, fragen Sie? Mit der Künstlerphilosophie... |